Das IKT hat im Auftrag des DWA eine Studie zur Bewertung der am Markt erhältlichen Sanierungssysteme für den Abwasserbereich durchgeführt. Anbei finden Sie nun den 2. Teil des Berichts, veröffentlicht in der Verbandszeitung KA (Korrespondenz Abwasser, Abfall).

Es wurden hierbei Zementmörtel, Polymerbeschichtungen und Silikatmörtel gegeneinander getestet und die Ergebnisse gegenübergestellt.

Bei dem Mörtel der ASAG Umwelttechnik AUTO SIL WATER handelt es sich um einen Silikatmörtel mit CSH optimiertem Bindemittelsystem, der identisch auch bei der Sinnotec GmbH als Sinnodur Waterproofing erhältlich ist.

In der Schlussfolgerung wird dann ab Seite 822 unten zusammengefasst:

„Deutlich besser als Stopf- und Flächenmörtel schnitt der Silicatmörtel ab. Hier waren alle Fehlstellen in der Kurzzeitbetrachtung dicht.““

Seiten aus KA-2011-09-S.814ff-2

Bezüglich der Polymerbeschichtungen wurde zusammengefasst:

"Harze und Gele zeigten im Großversuch unter mehrtägigem
Außenwasserdruck eine gute Abdichtung der schadhaften
Schächte. Sie eignen sich daher auch zur Vorbereitung von Beschichtungsmaßnahmen.
Bei längerer Außenwasserdruckbelastung
kam es jedoch bei fast allen Harzen und Gelen zu geringfügigen
Undichtigkeiten."

Bezüglich der zementären Mörtel wurde zusammengefasst:

"Bei den Stopf- und Flächenmörteln traten unabhängig von
der Art der Fehlstelle und vom anstehenden Wasserdruck
Feuchtefahnen auf. Diese müssen insbesondere bei im Anschluss
aufgebrachten Beschichtungen kritisch bewertet werden.
Auch wenn der Wassereindrang an diesen Feuchtefahnen
nicht messbar bzw. abflusswirksam ist, liegt doch drückendes
Wasser hinter der Beschichtung, das den Abbinde- bzw. Aushärtevorgang
beeinflussen und somit auch den Haftverbund
stören kann."

 

 

 

 

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